{"id":747,"date":"2018-10-18T10:13:19","date_gmt":"2018-10-18T08:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/unkategorisiert\/resine-da-ribasatura-caratteristiche-e-applicazioni\/"},"modified":"2023-09-08T13:02:00","modified_gmt":"2023-09-08T11:02:00","slug":"kunststoff-fur-die-unterfutterung-eigenschaften-und-anwendungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/praxis-de\/kunststoff-fur-die-unterfutterung-eigenschaften-und-anwendungen\/","title":{"rendered":"Kunststoff f\u00fcr die Unterf\u00fctterung: Eigenschaften und Anwendungen"},"content":{"rendered":"<p>In Bezug auf den Fall des festsitzenden Zahnersatzes auf dem nat\u00fcrlichen Zahn haben wir in den letzten Jahren eine Ver\u00e4nderung in der Verwendungsperspektive des Provisoriums erlebt.<\/p>\n<p><!--more-->Dieser Schritt ist heute nicht mehr nur eine klinische \u00dcbergangsphase, sondern ein Moment f\u00fcr m\u00f6gliche Anpassungen, um die Pr\u00e4paration, die Funktionsf\u00e4higkeit (zum Beispiel durch \u00dcberarbeitung der Okklusion) und das \u00e4sthetische Aussehen des Endprodukts zu verbessern.<\/p>\n<p>Zu den Hauptfunktionen geh\u00f6rt, das <strong>Weichgewebe zu rekonditionieren<\/strong>, so dass der bestm\u00f6gliche Randschluss garantiert ist und die Schnittstelle zum Zahnfleisch angepasst wird.<\/p>\n<p>Aus den genannten Gr\u00fcnden muss der Zahnarzt alle erforderlichen Mittel zur Verf\u00fcgung haben, um in kurzer Zeit das gelockerte Provisorium direkt in der Praxis zu unterf\u00fcttern, wenn n\u00f6tig auch mehrfach. Vom rein technischen Standpunkt liegt der Vorteil, auf die Bearbeitung im Labor verzichten zu k\u00f6nnen, nicht nur in der Zeit, sondern auch in der Gewissheit der Form- und der Dimensionsstabilit\u00e4t des Produkts.<\/p>\n<p>Am meisten verwendet werden <strong>autopolymerisierende Kunststoffe<\/strong>, aber heute sind verschiedene Arten erh\u00e4ltlich, darunter auch mehrere lichth\u00e4rtende Kunststoffe.<\/p>\n<p>Im ersten Fall lassen sich die Hauptprobleme der \u00dcberhitzung und der zu starken Haftung am Stumpf in der Regel durch Auftrag von Glycerin oder einem anderen Isoliermittel verhindern. Es versteht sich von selbst, dass diese Komplikationen nicht auftreten, wenn man lichth\u00e4rtende Systeme verwendet, die vor dem Polymerisieren fluide oder viskoelastische Eigenschaften, eine geringe W\u00e4rmeanf\u00e4lligkeit und heute auch eine geringe Abgabe von freiem Polymer bieten.<\/p>\n<p>Chemisch bestehen die Kunststoffe, die als <strong>Zweikomponentenkit<\/strong> im Handel sind, aus einem Pulver aus einer Polymermischung in unvollst\u00e4ndiger Form (MMA oder EMA) mit einem Peroxidinitiator und einem Pigment sowie einer Fl\u00fcssigkeit, die ebenfalls aus Methacrylaten besteht, aber in monomerischer Form mit einem Cross-Linking-Molek\u00fcl. Es gibt auch past\u00f6se Formulierungen ebenfalls in dieser Art.<\/p>\n<p>Dieselben Bestandteile sind auch in lichth\u00e4rtenden Kunststoffen vorhanden, die dazu einen <strong>Photoinitiator<\/strong> enthalten, d.h. ein Molek\u00fcl (das Basismolek\u00fcl hei\u00dft Campherchinon), das Lichtenergie \u00fcbertragen kann, um die Polymerisierung auszul\u00f6sen. Eine Komponente, die nur in <strong>autopolymerisierenden<\/strong> Kunststoffen vorhanden ist, ist ein chemisch aktivierter Beschleuniger (zum Beispiel N,N-Dimethyltoluidin).<\/p>\n<p>Ein zertifiziertes auto-photopolymerisierendes Produkt enth\u00e4lt also sowohl Photoinitiator als auch chemischen Beschleuniger. Je past\u00f6ser das Material ist, desto h\u00f6her ist sein Siliziumgehalt.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich h\u00e4ngen von der Formel eine Reihe von Merkmalen ab, in erster <strong>Linie mechanische<\/strong> (H\u00e4rte, Zugfestigkeit, Rei\u00dffestigkeit und Polymerisationsschrumpfung), aber auch andere Aspekte wie <strong>Biokompatibilit\u00e4t<\/strong> und <strong>Farbstabilit\u00e4t<\/strong>. Die mechanischen Eigenschaften werden im Labor mit spezifischen Tests beurteilt, von denen viele die Angaben von unabh\u00e4ngigen Stellen befolgen, zum Beispiel der Academy of Dental Materials (ADM).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bezug auf den Fall des festsitzenden Zahnersatzes auf dem nat\u00fcrlichen Zahn haben wir in den letzten Jahren eine Ver\u00e4nderung in der Verwendungsperspektive des Provisoriums erlebt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":749,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"rs_blank_template":"","rs_page_bg_color":"","slide_template_v7":"","footnotes":""},"categories":[210],"tags":[220,15,17,223],"class_list":["post-747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-praxis-de","tag-dental","tag-odontotecnica","tag-ribasatura","tag-unterfutterung"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/magazine.zhermack.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}